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Das Ende der MacBook-Notch: Apple plant die radikale Kamera-Revolution

27.04.2026 3 Min. Lesezeit
Foto: © Unsplash | @jamesyarema
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Apple hat beim US-Patent- und Markenamt ein Dokument eingereicht, das die Gerüchteküche um das MacBook-Design massiv anheizt. Unter dem Titel „Camera Integration for Portable Electronic Devices“ beschreibt der Konzern aus Cupertino ein System, bei dem die Frontkamera nicht mehr fest im Display-Gehäuse verbaut ist.

Stattdessen setzt Apple auf ein modulares, magnetisch gehaltenes Kameramodul, das die Notch überflüssig machen und gleichzeitig die Bildqualität auf ein völlig neues Level heben könnte.

Rundown

  • Die Neuerung: Verzicht auf die fest verbaute Notch zugunsten eines beweglichen Kameramoduls.
  • Technik: Magnetische Halterung am oberen Displayrand oder sogar an der Rückseite des Gehäuses.
  • Vorteil: Platz für größere Sensoren (4K, bessere Low-Light-Performance) und endlich Face ID für den Mac.
  • Zusatz-Feature: Das Patent beschreibt auch drehbare Displays, die an ein modulares Surface-Book-Konzept erinnern.
© Dieses Bild wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz generiert

Wenn das Display zur Leinwand wird

Seit der Einführung der Notch beim MacBook Pro kämpft Apple mit dem Kompromiss zwischen schmalen Rändern und notwendiger Hardware für FaceTime. Während die Konkurrenz oft auf minderwertige Kameras im Rand setzt, will Apple laut dem neuen Patent den „großen Wurf“. 

Das beschriebene Modul ist etwa 3 mm dick und ragt leicht über das Gehäuse hinaus – ein bewusster Design-Move, um deutlich leistungsstärkere Optiken unterzubringen, als es die flachen Deckel bisher zuließen.

Besonders spannend: Die Kamera ist nicht an eine Position gebunden. Dank magnetischer Sensoren erkennt das MacBook, wo das Modul sitzt, und passt das Bild entsprechend an. Nutzer könnten die Kamera sogar auf die Rückseite des Displays clippen, um die Umgebung zu filmen, oder sie komplett entfernen, wenn maximale Privatsphäre gewünscht ist.

Dieser modulare Ansatz könnte auch das lang ersehnte Face ID auf den Mac bringen, da das Modul genug Platz für die TrueDepth-Sensoren bietet, ohne das schlanke Display-Design zu beeinträchtigen.

© Dieses Bild wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz generiert
  • Verschluss-System: Nutzung von Neodym-Magneten zur stabilen Arretierung am Aluminium-Gehäuse.
  • Datenübertragung: Kabellose Induktion oder winzige Pogo-Pins für die Latenz-freie Übertragung von 4K-Videosignalen.
  • Sensor-Potenzial: Durch die Bautiefe von 3 mm könnten Sensoren aus der iPhone-Reihe (z. B. der 48-MP-Hauptsensor) theoretisch adaptiert werden.
  • Display-Rotation: Das Patent erwähnt Mechanismen, die es erlauben, das Display um 180 Grad zu drehen, um das MacBook in einen Präsentations-Modus zu versetzen.

Unsere Perspektive

Als wir die News über das Patent gelesen haben, dachten wir direkt an unser Setup hier. Wir schreiben diese News gerade auf einem iPad und schielen rüber zum MacBook - die Notch stört niemanden von uns zwar im Alltag, aber sie wirkt im Jahr 2026 einfach wie ein Relikt aus der Übergangszeit.

Unserer Meinung nach ist dieser modulare Weg typisch Apple: Anstatt eine mittelmäßige Unter-Display-Kamera zu verbauen, die das Bild milchig macht, liefern sie lieber eine externe High-End-Lösung. Dass das Modul abnehmbar ist, ist auch ein riesiger Pluspunkt für die Security-Community.

Wenn Apple das so umsetzt, ist das MacBook nicht mehr nur ein Laptop, sondern ein echtes modulares Werkzeug. Endlich 4K-Konferenzen, ohne dass das Display dick wie ein Backstein sein muss.

Tobias Wieser 27.04.2026
Quellenverzeichnis (5)

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