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Gerücht: MacBook Ultra: Das Ende des Pro-Throns?

24.04.2026 3 Min. Lesezeit
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Apple-Insider wie Mark Gurman und Analysen von Notebookcheck deuten darauf hin, dass Apple für das vierte Quartal 2026 oder Anfang 2027 ein völlig neues High-End-Notebook plant. Dieses Modell könnte als MacBook Ultra oberhalb der aktuellen Pro-Serie positioniert werden und den ersten OLED-Touchscreen in der Geschichte des Macs erhalten.

Der Preis wird voraussichtlich deutlich über den aktuellen MacBook Pro Modellen liegen – Schätzungen gehen von einem Startpreis um die 2.500 bis 3.000 US-Dollar aus. Grund für den potenziellen Launch-Verzug in das Jahr 2027 sind aktuelle Engpässe bei RAM- und SSD-Komponenten, die selbst Schwergewichte wie Apple zwingen, ihre Roadmap defensiver zu planen.

Tandem-OLED und 2nm-Architektur

Das MacBook Ultra soll ein Schaufenster für das Machbare im Jahr 2026 werden. Das Herzstück wird die M6-Chip-Serie sein, die erstmals im 2nm-Verfahren bei TSMC gefertigt wird.

Beim Display soll Apple offenbar auf ein Tandem-OLED-Panel setzen, wie man es bereits vom iPad Pro mit M4-Chip kennt. Durch den Einsatz von zwei OLED-Schichten kann eine deutlich höhere Helligkeit erreicht werden, während gleichzeitig die Lebensdauer des Panels steigt. Auch das Risiko von Einbrennen soll dadurch spürbar reduziert werden.

Spannend ist außerdem die mögliche Touch-Integration. Entgegen der langjährigen Philosophie von Steve Jobs könnte macOS 27 eine hybrid-optimierte Oberfläche erhalten. Menüelemente und Bedienelemente würden sich dabei automatisch vergrößern, sobald sich ein Finger nähert, damit die Bedienung per Touch präziser und angenehmer funktioniert.

© Dieses Bild wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz generiert

Auch beim Design könnte Apple einen größeren Schritt planen. Erwartet wird ein deutlich dünneres Gehäuse, während die bisherige Notch möglicherweise durch eine Dynamic Island oder ein Hole-Punch-Design für die Kamera-Hardware ersetzt wird. Zusätzlich steht optionaler Mobilfunk-Support im Raum, der über Apples eigenes Modem realisiert werden könnte.

Teurer Spielplatz für Kreative

Realtalk - ich sehe hier die „iPhone-isierung“ des Macs. Dass Apple nun doch den Touchscreen bringt, nachdem sie ihn jahrelang als ergonomischen Albtraum verteufelt haben, zeigt vor allem eines: Der iPad-Markt stagniert, und Apple braucht neue Kaufanreize für die Pro-User.

Meiner Meinung nach ist der Name „Ultra“ nur eine Ausrede, um die Preise nach oben zu treiben. Wenn wir für ein gut ausgestattetes Modell bald 4.000 Euro oder mehr hinlegen müssen, stellt sich die Frage nach dem Nutzwert. Ja, Tandem-OLED am Mac ist ein Traum für jeden, der mit Bildbearbeitung sein Geld verdient, aber ein Touchscreen an einem starren Laptop-Scharnier bleibt ergonomisch fragwürdig.

Wir blicken vor allem auf den kommenden M6: Der Sprung auf 2nm könnte die Effizienz und die NPU-Leistung (für lokale Apple Intelligence) so massiv steigern, dass die Hardware-Anforderungen für Software 2027 völlig neu definiert werden.

Kristijan Varzanovic 24.04.2026
Quellenverzeichnis (5)

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