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iPad Air mit M4: Brutale Performance trifft auf 60-Hertz-Drossel

02.03.2026 2 Min. Lesezeit
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Apple setzt seine „Big Week“ fort und hat heute das neue iPad Air mit M4-Chipsatz offiziell vorgestellt. Während das äußere Design im Vergleich zum Vorgängermodell absolut unverändert bleibt, bohrt Apple das Innenleben massiv auf. Der M4-Chip mit 8 CPU- und 9 GPU-Kernen soll laut Herstellerangaben rund 2,3-mal schneller sein als das alte Modell mit M1-Prozessor. 

Bild: Apple Newsroom

Besonders spannend für unsere Netzwerk-Infrastruktur ist der neue Apple N1 Chip, der endlich Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0 und Thread-Unterstützung in die Air-Serie bringt.

Zudem spendiert Apple dem Tablet satte 12 GB Arbeitsspeicher, was vor allem für Multitasking und lokale KI-Berechnungen einen deutlichen Puffer bietet.

Trotz der beeindruckenden Rechenleistung bleibt Apple bei einer Entscheidung, die wir technisch nur schwer nachvollziehen können. Auch im Jahr 2026 müssen Käufer beim iPad Air mit einem 60-Hertz-IPS-Panel vorliebnehmen, da die flüssige ProMotion-Technologie mit 120 Hertz weiterhin exklusiv den Pro-Modellen vorbehalten bleibt.

Das 11-Zoll-Modell erreicht dabei eine Spitzenhelligkeit von 500 Nits, während die 13-Zoll-Variante immerhin auf 600 Nits kommt. Es ist eine fast schon paradoxe Situation: Man hat die Power eines Desktop-Prozessors unter der Haube, sieht die Ergebnisse aber auf einem Display, das sich in der Bedienung deutlich zäher anfühlt als die Konkurrenz oder die hauseigenen Pro-Tablets.

Bild: Apple Newsroom

An der Kamerafront gibt es keinerlei Bewegung, da sowohl die Front- als auch die Rückkamera weiterhin mit 12 Megapixeln auflösen. Auch der Fingerabdrucksensor in der Power-Taste (TouchID) bleibt uns erhalten, was im Vergleich zum FaceID der Pro-Modelle den preislichen Abstand rechtfertigt.

Die Preise starten bei 649 Euro für das 11-Zoll-Modell und gehen in der maximalen Konfiguration ohne der neuen Tastatur, mit 1TB internem Speicherplatz, Wi-Fi + Cellular in der 13" Variante auf 1649,00€, was eine echte Preisansage ist. Vorbestellbar ist das neue Air ab dem 4. März, die Auslieferung beginnt eine Woche später am 11. März 2026.

Unser Fazit

Das iPad Air mit M4 ist ein Biest, das durch sein eigenes Display ausgebremst wird. Technisch gesehen ist der Sprung auf Wi-Fi 7 und 12 GB RAM für Power-User großartig, aber das starre Festhalten an 60 Hertz wirkt 2026 wie eine künstliche Kastration eines ansonsten exzellenten Tablets.

Wer reine Performance für Videoschnitt oder Gaming sucht, bekommt hier viel Leistung für sein Geld – wer aber einmal 120 Hertz gewohnt ist, wird mit diesem Upgrade kaum glücklich werden.

Kristijan Varzanovic 02.03.2026
Quellenverzeichnis (3)

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