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LCD-Aussterben: Apple plant die OLED-Invasion bei iPad Air & Mini

21.04.2026 3 Min. Lesezeit
Foto: © Unsplash | @rmrdnl
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Apple bereitet laut aktuellen Berichten von Mitte April 2026 den nächsten großen Schritt in der Display-Evolution vor.

Nachdem das iPad Pro bereits schon 2024 die Tandem-OLED-Technik etabliert hat, sollen nun das iPad Air und das iPad Mini folgen. Brancheninsidern zufolge wird Samsung Display ab Ende 2026 die Massenproduktion der Panels hochfahren, um die neuen Modelle für das Frühjahr 2027 vorzubereiten.

Das Ziel ist klar: Die unter dem Namen „Liquid Retina“ vermarktete LCD-Technik hat ausgedient. OLED bietet nicht nur perfektes Schwarz und unendlichen Kontrast, sondern ermöglicht auch noch dünnere Bauformen und eine bessere Energieeffizienz. Während das iPad Mini bereits Ende 2026 ein Update erhalten könnte, positioniert Apple das iPad Air als das Volumenmodell für 2027.

Technische Details: Single-Stack und LTPS-Dilemma

Technisch gibt es jedoch feine Unterschiede zum Pro-Modell. Um die Kosten für das iPad Air und Mini im Rahmen zu halten, setzt Apple voraussichtlich auf Single-Stack-OLED-Panels. Im Gegensatz zur Tandem-Struktur des Pros, bei der zwei Leuchtschichten übereinanderliegen, ist die Single-Stack-Variante günstiger in der Herstellung, aber weniger hell und kurzlebiger.

Ein weiterer Knackpunkt ist die Backplane-Technologie. Es deutet vieles darauf hin, dass Apple beim Air weiterhin auf LTPS (Low-Temperature Polycrystalline Silicon) setzt. Das bedeutet im Klartext: Ein natives 120Hz ProMotion-Display ist technisch zwar möglich, aber Apple könnte es künstlich auf 60Hz drosseln, um die Differenzierung zum teuren Pro-Modell aufrechtzuerhalten.

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Fortschritt mit angezogener Handbremse

Es ist 2026 und wir reden immer noch darüber, ob ein „Air“-Modell für über 700 Euro endlich zeitgemäße Display-Technik bekommt. Dass Apple hier auf Single-Stack-Panels ausweicht, ist aus kaufmännischer Sicht verständlich, aber für uns Technik-Enthusiasten ein fader Beigeschmack. Wir wollen die volle Brillanz, die wir vom iPhone und iPad Pro kennen.

Meiner Meinung nach ist das größte Risiko die 60Hz-Limitierung. Ein OLED-Display mit nur 60Hz fühlt sich auf einer so großen Fläche einfach zäh an. Wenn Apple das iPad Air 2027 ohne ProMotion ausliefert, ist das OLED-Upgrade nur die halbe Miete.

Dennoch: Der Wechsel weg vom LCD ist überfällig. Wer einmal auf ein OLED-iPad geschaut hat, will nicht mehr zurück zum grauen Schwarz der Liquid-Retina-Screens.

Fazit

Apple treibt die Umstellung auf OLED-Displays massiv voran und plant, bis 2027 fast alle iPads (außer das Basismodell) mit der selbstleuchtenden Technik auszustatten.

Samsung Display bereitet sich auf die Massenproduktion vor, wobei das iPad Air ein technisch abgespecktes Single-Stack-Panel erhalten soll. Der Wechsel verspricht dünnere Geräte und bessere Farben, lässt aber Fragen zur Bildwiederholrate offen.

Würdest du dir ein iPad Air mit OLED kaufen, auch wenn es weiterhin nur ein 60Hz-Display ohne ProMotion hat?
Lena Gruber 21.04.2026
Quellenverzeichnis (6)

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