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MacBook Neo: Schneller als der M1!

05.03.2026 2 Min. Lesezeit
Foto: © Apple Homepage
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Gestern machten Berichte die Runde, die für ordentlich Gesprächsstoff in der Apple-Community sorgen: Das neue MacBook Neo – Apples neuester Budget-Einstieg – schlägt im ersten Performance-Vergleich tatsächlich das legendäre MacBook Air M1 aus dem Jahr 2020. Es ist faszinierend zu sehen, wie Apple seine iPhone-Chips jetzt auch im Laptop-Segment gegen die "alte Garde" der M-Serie ins Rennen schickt.

© Screenshot: MKBHD Youtube Video

Die harten Zahlen: A18 Pro vs. M1

Wenn man die Benchmarks objektiv evaluiert, zeigt sich ein interessantes Bild. Der A18 Pro Chip im MacBook Neo profitiert massiv von der Architektur-Entwicklung der letzten Jahre:

  • Single-Core-Power: Hier zieht das Neo dem M1 deutlich davon. Mit etwa 3.428 Punkten in Geekbench liegt es rund 46% über dem M1 Air (~2.347 Punkte). Bei alltäglichen Aufgaben, die nur einen Kern belasten, fühlt sich das Neo also spürbar snappier an.
  • Multi-Core & GPU: In der Multi-Core-Disziplin liegen beide Chips fast gleichauf (ca. 8.500 Punkte), wobei der M1 teilweise sogar noch leicht die Nase vorn hat. Bei der Grafik gewinnt das Neo dank Hardware-beschleunigtem Raytracing und modernerer GPU-Technik jedoch wieder Boden.
  • NPU (Neural Engine): Hier ist der Vergleich fast unfair. Die Neural Engine des A18 Pro ist um Welten schneller als die des M1, was besonders bei KI-gestützten Features in macOS einen massiven Unterschied macht.
© X / Twitter: @ theapplehub

Der "Haken" an der Sache

Trotz der beeindruckenden CPU-Werte ist das MacBook Neo kein direkter "Air-Killer" ohne Kompromisse. Für einen Preis von gerade einmal 699 Euro (bzw. 599 Euro mit Bildungsrabatt) hat Apple an anderen Stellen den Rotstift angesetzt:

  • Ports: Das Neo bietet nur zwei USB-C Ports, wovon einer nur USB 2-Geschwindigkeit liefert. Thunderbolt-Unterstützung fehlt komplett.
  • Display: Das 13-Zoll Panel unterstützt lediglich den sRGB-Farbraum, kein P3 und kein True Tone.
  • Akku: Mit bis zu 11 Stunden Web-Surfen hält es deutlich kürzer durch als das M1 Air (angegeben mit ca. 15 Stunden).

Die berechtigte Frage: Warum so viele News über ein "iPhone-MacBook"?

Ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum eine News über ein "Low-Budget-MacBook", das gar nicht mal so extrem billig ist? - Naja, für uns ist es technisch deshalb so relevant, weil es zeigt, wie Apple die iPhone-Chip-Architektur in das macOS-Ökosystem presst.

Es ist ein Experiment, das die Zukunft der günstigeren Mac-Hardware definiert – auch wenn wir uns einen Preisbereich um die 399 - 549 Euro gewünscht hätten. Ja, Wunschdenken.

Sophie Lindner 05.03.2026
Quellenverzeichnis (5)

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