Künstliche Intelligenz, Netzwerk

OpenAI holt sich den OpenClaw-Erfinder

16.02.2026 3 Min. Lesezeit
Foto: Artikelbildgenerierung mithilfe von künstlicher Intelligenz.
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Diesmal "kurz" und sachlich. Peter Steinberger, der Wiener Entwickler hinter dem viralen Projekt OpenClaw, wechselt zu OpenAI. Sam Altman persönlich hat den Deal bestätigt. Für die Tech-Szene in Österreich ist das ein Erdbeben, aber für uns Self-Hoster stellt sich eine ganz andere Frage:

Was passiert mit der lokalen Kontrolle?

Vom „Weekend Project“ zum KI-Agenten-Standard

Die Geschichte von OpenClaw klingt wie ein Admin-Märchen. Steinberger wollte eigentlich nur per WhatsApp auf seinen Rechner zugreifen. Er baute einen „Einzeiler“, der Sprachnachrichten via FFmpeg transkribiert, Befehle ausführt und Dateien sucht. Innerhalb weniger Wochen explodierte das Projekt auf GitHub: Über 198.000 Sterne und zwei Millionen Besucher in einer Woche.

Warum? - Weil OpenClaw das einlöst, was Siri und Alexa seit Jahren versprechen. Es ist kein Chatbot, sondern ein autonomer Agent.

Er liest Dateiköpfe, führt Terminalbefehle aus und steuert Browser – alles lokal auf der eigenen Hardware (Windows, Mac oder Linux).

Der OpenAI-Deal - Rettung oder Ausverkauf?

Sam Altman beschreibt Steinberger als „Genie“. Steinberger wiederum betont, dass er keine Lust mehr auf das „Gründe-eine-Firma-Spiel“ hatte. - Er will erschaffen, nicht verwalten. Das Wichtigste für uns: OpenClaw soll Open Source bleiben. Das Projekt wird in eine unabhängige Stiftung überführt, während Steinberger bei OpenAI die nächste Generation persönlicher Agenten vorantreibt.

Warum uns das bei VZC-System so brennend interessiert

OpenClaw ist der Inbegriff unseres Ansatzes. In meinem Setup auf den Servern ist genau das die Vision, ein Agent, der auf meiner Hardware läuft, meine Dateien kennt, aber auf meine Privatsphäre achtet. Der Vorteil dabei ist klar: Der Kontext bzw. das Gedächtnis der KI, liegt als Markdown-Datei, lokal auf meinem Server.

Die Gefahr ? - Naja .. OpenClaw braucht volle Systemrechte. Wenn der Agent Amok läuft oder einbösartiger "Skill" installiert wird, ist der Rechner offen wie ein Scheunentor im Dorf.

Unser Endfazit

Das OpenAI einen Österreicher holt, um die „Agenten-Revolution“ anzuführen, ist ein Ritterschlag für den Standort Wien. Aber wir bleiben wachsam, denn ein Agent ist nur so gut wie die Hardware, auf der er läuft, und die Kontrolle, die der Admin behält.

Habt ihr OpenClaw schon in eurem Docker oder auf dem Mac getestet? Traut ihr einem Agenten volle Systemrechte zu, wenn er lokal läuft? - Wir persönlich nicht .. noch nicht.

Und ja, zum Thema "Kurz" am Anfang des Artikels .. wir werden in Zukunft darauf achten. Heute hat es nicht geklappt. 😂
Patrick Brunner 16.02.2026
Quellenverzeichnis (3)

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