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Samsung: Das Aus für die Dreifaltigkeit

18.03.2026 2 Min. Lesezeit
Foto: ©Samsung Newsroom Deutschland
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Das 90-Tage-Experiment ist vorbei denn Samsung zieht nun den Stecker. Nach nur drei Monaten wird das Galaxy Z TriFold offiziell eingestellt. Was im Dezember 2025 als technisches Statement gegen die Konkurrenz aus China (Huawei Mate XT) startete, endet nun als teures Sammlerstück.

Die Entscheidung ist konsequent: Die Produktion ist zu komplex, die Fehlerrate zu hoch.

Verfügbarkeit: Ein exklusiver Club (ohne die EU)

Ein wesentlicher Punkt für die geringe Verbreitung war die geografische Limitierung. Entgegen früherer Leaks, die auf internationale Modellvarianten hindeuteten, blieb der offizielle Release extrem eingeschränkt:

  • Launch-Märkte: Südkorea (Start am 12.12.2025), USA (Anfang 2026), China, Taiwan, Singapur und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE).
  • Europa-Status: In Europa (inkl. Österreich und Deutschland) war das Gerät nie offiziell verfügbar. Es gab weder Euro-Preise noch Listungen bei hiesigen Mobilfunkanbietern.
  • Vertriebskanal: Selbst in den Release-Ländern wurde das TriFold fast ausschließlich direkt über Samsung.com in kleinsten Margen verkauft. Andere Händler wurden gar nicht erst beliefert.
Unsplash | Jonathan Kemper

Die technischen Hürden & Zahlen

Das TriFold scheiterte nicht an mangelndem Interesse, sondern an den realen Herausforderungen der Massenfertigung. Die Ausbeute der 10-Zoll-Panels lag Berichten zufolge unter den Erwartungen, da jedes Display, das zwei Scharnier-Belastungen standhalten muss, ein erhebliches finanzielles Risiko darstellt. Die Mechanik mit den zwei Scharnieren erforderte zudem eine exakte Falt-Reihenfolge, sodass Nutzer gelegentlich Warnmeldungen auf dem Display erhielten, wenn sie ein Element falsch bewegten.

Mit einem Gewicht von 309 Gramm und einer Dicke von 12,9 Millimetern war das Gerät zwar dünner als ursprünglich gedacht, stellte aber immer noch einen massiven Fremdkörper in der Hosentasche dar.

Der Preis in den USA lag bei 2.899 US-Dollar. Wer das Gerät nach Europa importierte, musste inklusive Steuern und Zoll schnell über 3.800 Euro zahlen – ein Betrag, für den man auf dem Gebrauchtmarkt beinahe schon ein Auto bekommen könnte.

Verena Fuchs 18.03.2026
Quellenverzeichnis (4)

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