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Samsung Galaxy S26 Ultra: Der 5x-Teardown-Check – Warum Samsung bei der Optik stagniert

16.03.2026 2 Min. Lesezeit
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Es ist offiziell und durch die ersten Teardowns (u.a. von PBKreviews) bestätigt: Samsung verbaut im Galaxy S26 Ultra erneut ein 5x-Periskop-Teleobjektiv. Was vor zwei Jahren noch als Fortschritt verkauft wurde, fühlt sich für uns mittlerweile wie ein technischer Stillstand an, besonders wenn man die glorreichen 10x-Zeiten des S23 Ultra im Kopf hat.

Die Hardware-Realität im Teardown

Der Blick ins Innere zeigt, dass Samsung den Fokus nicht auf die optische Vergrößerung, sondern auf die Sensorgröße legt. Das Modul nimmt massiven Platz auf dem Mainboard ein, was technisch gesehen immer ein Kompromiss zwischen Akku-Kapazität und Kamera-Lichtstärke ist.

  • Brennweite: Festgezurrt auf 5-fachen optischen Zoom.
  • Sensor-Upgrade: Der neue Sensor hinter der Optik ist zwar lichtstärker, aber die physikalische Grenze der Linse bleibt bestehen.
  • Platzmanagement: Im Vergleich zum Vorgänger wurde das Layout nur minimal optimiert, um die Abwärme des Snapdragon 8 Gen 5 (bzw. Gen 4 je nach Region) besser zu managen.
Unsplash | @Amanz

Die Zahlen hinter der Entscheidung

Warum bleibt Samsung bei 5x? Die Antwort liegt in der Software-Interpolation. Samsung wettet darauf, dass ein besserer 50-MP-Sensor bei 5x durch Pixel-Binning und KI-Upscaling bessere 10x-Ergebnisse liefert als ein kleiner, dedizierter 10x-Sensor.

  • S23 Ultra: 10 MP bei 10x (echtes Glas).
  • S26 Ultra: 50 MP bei 5x -> Crop auf 10x (rechnerisch).
  • Lichtstärke: f/3.4 (geschätzt), was bei Dämmerung immer noch schnell an die Grenzen stößt.

Ein technischer "Safe-Bet"

Wir finden diese Entscheidung schwierig. Für den Massenmarkt ist 5x die "alltagstauglichere" Brennweite für Porträts. Wer aber echte Tele-Fotografie betreibt, vermisst die Kompression eines echten 10x-Objektivs. Es wirkt fast so, als hätte Samsung Angst vor der Komplexität eines variablen Zooms (wie bei Sony), und bleibt lieber bei der stabilen, aber langweiligen 5x-Lösung.

Das Galaxy S26 Ultra ist im Inneren eine Evolution, keine Revolution. Der bestätigte 5x-Tele-Sensor ist technisch solide, enttäuscht aber alle, die auf eine Rückkehr der 10x-Optik gehofft haben. Samsung setzt voll auf Sensor-Auflösung statt Glas-Länge. Ob die KI die fehlende Brennweite wirklich wettmachen kann, müssen Testberichte mit ISO-Tests unter Realbedingungen zeigen.

Emir Hadzic 16.03.2026
Quellenverzeichnis (4)

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