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WhatsApp bricht mit Google: Eigener 2-TB-Cloud-Speicher im Anflug

28.04.2026 4 Min. Lesezeit
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Es war ein schleichender Prozess, der viele Nutzer im letzten Jahr kalt erwischt hat: Google hat die unbegrenzten Backups für WhatsApp gestrichen. Plötzlich fraßen die jahrelangen Chatverläufe und Video-Verschickungen den wertvollen Speicherplatz des Google-Accounts auf.

Doch am 28. April 2026 folgt die Antwort von Meta: WhatsApp bekommt einen eigenen, nativen Cloud-Speicher. Mit einer Kapazität von bis zu 2 TB positioniert sich der Messenger nun als eigenständiger Cloud-Anbieter und will die Abhängigkeit von Google und Apple endgültig beenden.

Hintergrund der Entwicklung ist die geänderte Speicherpolitik von Google. Seit Anfang 2024 zählen WhatsApp-Backups voll gegen das kostenlose 15-GB-Kontingent des Google-Kontos.

Wer viele Medien verschickt, stieß schnell an die Grenze. Meta reagiert nun mit einer eigenen Infrastruktur. In der neuesten Beta-Version wurde ein System entdeckt, das es Nutzern erlaubt, ihre Backups direkt auf Meta-Servern abzulegen. Dabei soll es ein kostenloses Basis-Kontingent geben (vermutlich 2 GB), während Power-User auf Pakete mit 50 GB oder eben die gewaltigen 2 TB upgraden können.

Warum die Info wichtig ist

Das ist deshalb so relevant, weil es die monatlichen Kosten für dein digitales Leben senken kann. Viele Nutzer bezahlen aktuell für Google One oder iCloud+, nur um ihre WhatsApp-Backups zu sichern. Wenn Meta hier ein attraktives Bundle schnürt – vielleicht sogar verknüpft mit dem neuen „WhatsApp Plus“ Abonnement – ändert das die Dynamik im Cloud-Markt massiv.

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Die Änderung für uns User

  • Unabhängigkeit: Du brauchst kein Google-Konto oder eine Apple-ID mehr, um deine Chats sicher in der Cloud zu wissen.
  • Einfacher Umstieg: Der Wechsel von Android zu iOS (oder umgekehrt) könnte durch eine zentrale Meta-Cloud wesentlich reibungsloser ablaufen.
  • Kostenstruktur: Statt teurer All-in-One-Cloud-Abos zahlst du künftig vielleicht nur einen kleinen Betrag speziell für dein WhatsApp-Archiv.
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End-to-End in der Meta-Cloud

Technisch bleibt WhatsApp seinem Sicherheitsversprechen treu. Auch in der eigenen Cloud werden die Backups Ende-zu-Ende verschlüsselt (E2EE). Das bedeutet: Meta stellt zwar die Server (den „Lagerraum“), hat aber keinen Schlüssel zu deinen Daten.

Dieser Schlüssel liegt nur auf deinem Gerät oder wird durch ein von dir gewähltes Passwort/Passkey geschützt. Selbst wenn die Meta-Server gehackt würden, könnten die Angreifer mit deinen Datenpaketen nichts anfangen.

Welche Nachteile oder Risiken gibt es?

Der größte Nachteil ist der Lock-in-Effekt. Wer seine Daten einmal in der Meta-Cloud hat, wird die App noch schwerer verlassen können. Zudem bleibt ein fader Beigeschmack beim Thema Datenschutz: Auch wenn die Inhalte verschlüsselt sind, weiß Meta nun ganz genau, wie viel du wann sicherst. Zudem ist noch unklar, wie stabil die neuen Server unter der Last von Milliarden Nutzern laufen werden.

Meinung & Fazit

Es wurde Zeit. Ich sitze hier an meinem Setup und sehe täglich, wie Nutzer verzweifeln, weil ihr Google-Speicher wegen WhatsApp voll ist. Dass Meta jetzt eigene Kapazitäten anbietet, ist ein logischer Schritt zur Unabhängigkeit.

Meiner Meinung nach ist das 2-TB-Angebot ein klarer Angriff auf die Cloud-Abos von Google und Apple. Wenn der Preis stimmt – und erste Gerüchte sprechen von sehr aggressiven Kampfpreisen oder Bundles mit Meta-Verified – könnte das für viele der Grund sein, Google One zu kündigen.

Aber Vorsicht: Gebt nicht eure ganze digitale Souveränität an einen einzigen Konzern ab. Ein lokales Backup auf der Synology 723+ bleibt trotzdem die sicherste Basis.

Fazit

WhatsApp wird zum Cloud-Giganten. Mit dem eigenen 2-TB-Speicher befreit Meta seine Nutzer aus der Speicher-Falle von Google und Apple. Es ist mehr als nur ein technisches Update; es ist eine Kampfansage im Markt der Cloud-Dienste. Wer viel chattet und teure Abos hasst, sollte diesen Rollout im Auge behalten.

Patrick Brunner 28.04.2026
Quellenverzeichnis (4)

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