Windows, Apple & iOS +2

Angriff auf das Billig-MacBook: Intel bringt den Wildcat Lake Core 300

06.05.2026 3 Min. Lesezeit
Foto: © Dieses Bild wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz generiert
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Als Apple das neue MacBook Neo für extrem aggressive 599 US-Dollar auf den Markt warf, brach im Windows-Lager leichte Panik aus.

Plötzlich gab es einen günstigen Einstiegs-Mac mit dem starken A18 Pro-Chip, der beim Gehäusedesign und vor allem der Akkulaufzeit neue Maßstäbe für Durchschnittsanwender setzte.

Microsoft und seine Hardware-Partner standen sofort massiv unter Zugzwang.

Nun feuert Intel offiziell zurück.

Intels Antwort auf den 599-Dollar-Schock

Um den technologischen Rückstand in der Preisklasse der Budget-Laptops aufzuholen, hat Intel den neuen Wildcat Lake Core 300 Prozessor vorgestellt.

Dieser Chip wurde gezielt dafür entwickelt, preiswerten Windows-Notebooks das nötige Rückgrat zu geben, um gegen die Dominanz von Apple Silicon bestehen zu können.

21 Prozent schneller: Die Benchmarks im Detail

Wenn wir uns die ersten nackten Zahlen ansehen, wird das Duell extrem spannend. Im Single-Thread-Test – also der Leistung, die spürbar wird, wenn wir ein einzelnes Programm öffnen oder simpel im Netz surfen – erreicht der neue Intel-Chip einen Score von 4047 Punkten.

Damit liegt er exakt auf Augenhöhe mit dem A18 Pro von Apple.

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Das eigentliche Highlight zeigt sich aber bei den Multi-Core-Szenarien. Diese Power brauchen wir, wenn viele Dinge gleichzeitig passieren, zum Beispiel beim Ausführen von komplexem Code, dem Bearbeiten riesiger Datensätze oder intensivem Multitasking.

Hier peitscht der Wildcat Lake Core 300 starke 15.222 Punkte auf den Tacho und übertrifft das Apple-Pendant damit um beachtliche 21 Prozent.

Echte Konkurrenz statt Apple-Monopol

Für uns Nutzer ist das eine hervorragende Nachricht. Wer sich ein günstiges Notebook für die Uni oder das Home-Office sucht, muss künftig nicht mehr blind in den Apple-Store rennen. 

Die kommenden Windows-Laptops mit dem Wildcat-Prozessor versprechen eine echte Alternative zu werden, die bei komplexen Rechenaufgaben sogar spürbar schneller arbeitet als das Einstiegsgerät aus Cupertino.

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Warum rohe Leistung trotzdem nicht alles ist

Auch wenn diese synthetischen Benchmarks überragend aussehen, bleiben wir kritisch. Ein potenter Prozessor macht auf dem Papier viel her, aber das MacBook Neo wird in der Branche vor allem deshalb gefeiert, weil die Synergie aus Hardware und macOS absolut flüssig läuft. 

Ob die neuen Windows-Geräte diese Effizienz im Alltag wirklich replizieren können – ohne dabei extrem heiß zu werden oder nach wenigen Stunden an die Steckdose zu müssen – steht auf einem ganz anderen Blatt.

Unser Fazit: Ein Sieg auf dem Papier

Intels Wildcat Lake Core 300 ist ein echtes Biest und beweist, dass der Chip-Gigant den Budget-Markt nicht kampflos an Apple abtritt. Trotz des deutlichen Vorsprungs im Multi-Core-Bereich muss sich erst im echten Leben zeigen, ob die Windows-Hersteller daraus ein Laptop-Gesamtpaket schnüren können, das den enormen Erfolg des MacBook Neo wirklich bremsen kann.

Für alle unter uns, die lieber im offenen Windows- oder Linux-Ökosystem basteln und programmieren, ist der Wildcat Lake Core 300 ein massives Upgrade im Low-Budget-Segment. Der Multi-Core-Boost von 21 % ist ein starkes Argument für lokale Server-Umgebungen oder das Kompilieren von Code. 

Wer allerdings extremen Wert auf ein lautloses System und endlose Akkulaufzeit legt, fährt mit dem 599-Dollar-MacBook vermutlich vorerst noch sicherer.

Glaubt ihr, dass die Windows-Hersteller mit dem neuen Intel-Chip ein Gerät bauen können, das dem MacBook Neo gefährlich wird?
Patrick Brunner 06.05.2026
Quellenverzeichnis (4)

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