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Googles KI wird schwergewichtig: AICore sprengt die 10-GB-Grenze

26.03.2026 2 Min. Lesezeit
Foto: © Dieses Bild wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz generiert
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Willkommen zurück bei unserem Dauerthema: „Wo ist eigentlich mein ganzer Speicher hin?“ - Denn während wir uns früher über zu viele WhatsApp-Bilder geärgert haben, heißt der neue Speicherfresser im März 2026 schlicht AICore. Falls dein Android-Phone plötzlich über Platzmangel klagt, könnte diese unscheinbare System-App der Übeltäter sein.

Die 10-GB-Mauer: Wenn die KI dein Handy „auffrisst“

Die Google-App AICore – das technische Herzstück für alles, was auf deinem Smartphone lokal an KI berechnet wird – sprengt derzeit alle Dimensionen. Berichte von Nutzern (u.a. auf Reddit und bei SmartDroid) zeigen, dass die App mittlerweile locker die 10-GB-Marke knackt.

Auf einem Google Pixel 10 Pro wurden teilweise sogar bis zu 11,5 GB an User-Daten gemessen. Der Grund ist simpel, aber teuer erkauft: Damit Features wie „Pixel Screenshots“, der „Magische Editor“ oder Echtzeit-Transkriptionen blitzschnell und offline funktionieren, muss das gesamte KI-Modell (Gemini Nano) direkt auf dem Flash-Speicher deines Geräts liegen.

© Dieses Bild wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz generiert

On-Device vs. Cloud

Technisch gesehen ist AICore kein klassisches Programm, sondern ein Container für neuronale Netze. Google versucht im Jahr 2026, so viel wie möglich vom Server direkt auf den Prozessor (NPU) deines Handys zu verlagern. Das sorgt für mehr Privatsphäre und Speed, macht 128-GB-Smartphones aber praktisch unbrauchbar.

Wer die App-Daten löscht oder AICore deaktiviert, bekommt zwar sofort bis zu 10 GB zurück, schießt sich aber selbst ins Knie: Fast alle „smarten“ Funktionen fallen augenblicklich in einen Tiefschlaf oder funktionieren nur noch mit einer trägen Cloud-Anbindung. Es ist die klassische Wahl zwischen lokalem Komfort und freiem Speicherplatz.

Der Tod der 128-GB-Klasse

Aus unserer Sicht aus betrachtet sehen wir hier das Ende einer Ära. Wer 2026 noch ein Smartphone mit 128 GB Speicher kauft, hat den Kampf eigentlich schon verloren, bevor er das Gerät zum ersten Mal einschaltet. Dass ein System-Dienst wie AICore mehr Platz wegnimmt als ein komplettes Windows-Betriebssystem früherer Tage, zeigt, wie aggressiv Google die KI-Integration vorantreibt.

Die „lokale KI“ ist ein Luxus, den man sich leisten können muss. Für User mit knappem Speicher wird AICore schnell vom „intelligenten Helfer“ zum „nervigen Parasiten“, der wertvollen Platz für Fotos und Videos blockiert.

Lena Gruber 26.03.2026
Quellenverzeichnis (4)

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