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YouTube: Picture-in-Picture wird endlich kostenlos - mit einem Hacken!

30.04.2026 3 Min. Lesezeit
Foto: © Unsplash | @zulfugarkarimov
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Endlich! - Wer kein YouTube-Premium-Abo hat, musste bisher oft in die Röhre schauen, wenn es um komfortables Multitasking ging. Doch damit ist jetzt Schluss.

YouTube hat offiziell bestätigt, dass der beliebte Picture-in-Picture-Modus (PiP) weltweit für alle Nutzer auf Android und iOS ausgerollt wird.

Das bedeutet, dass ihr die App verlassen könnt und das Video in einem kleinen schwebenden Fenster einfach weiterläuft, während ihr andere Apps nutzt. Ein Feature, das sich viele schon seit Jahren gewünscht haben.

PiP für alle – Die harten Fakten zum Rollout

Bisher war dieser Modus außerhalb der USA weitestgehend zahlenden Kunden vorbehalten. Ab heute (30. April 2026) ändert sich das Spiel: YouTube beginnt mit dem globalen Rollout für alle mobilen Nutzer.

Was ihr wissen müsst:

  • Plattformen: Das Feature kommt sowohl für Android als auch für iOS-Geräte.
  • Aktivierung: Einfach während eines Videos nach oben wischen oder den Home-Button drücken – das Fenster verkleinert sich automatisch.
  • Verfügbarkeit: Der Rollout erfolgt phasenweise über die nächsten Monate; es kann also sein, dass es bei euch noch ein paar Tage dauert.
© eigenes Archiv

Der Haken: Keine Musik für Sparfüchse

Wie immer gibt es bei Google ein „Aber“. Während normale Videos, Vlogs und Deep-Dives (wie unsere News) problemlos im PiP-Modus laufen, bleibt ein Bereich weiterhin Premium-exklusiv: Musik-Inhalte.

Wer also Musikvideos oder offizielle Tracks im Hintergrund hören will, während er chattet oder surft, muss weiterhin tief in die Tasche greifen und das Abo abschließen.

Das ist strategisch natürlich kalkuliert: YouTube will die Leute nicht komplett davon abbringen, Premium zu abonnieren.

Besonders in Anbetracht der Tatsache, dass in den USA die Preise für Premium erst kürzlich auf 15,99 Dollar angehoben wurden. In Österreich & Deutschland halten sich die Preise mit 12,99 Euro aktuell noch stabil, aber die Zeichen stehen auch hier auf Verteuerung.

Meinung

Dass eine System-Funktion wie Picture-in-Picture, die sowohl Android als auch iOS nativ beherrschen, jahrelang künstlich von YouTube blockiert wurde, war für mich immer ein Unding. Also ja - es wurde Zeit!

Meiner Meinung nach ist dieser Schritt von Google jedoch kein reiner Akt der Nächstenliebe. Die Strategie dahinter ist klar: Durch PiP verbringen Nutzer mehr Zeit mit YouTube, auch wenn sie gerade andere Dinge tun – und mehr Zeit bedeutet mehr ausgespielte Werbung, auch im kleinen Fenster.

Es ist ein cleverer Schachzug, um die Nutzerbasis bei Laune zu halten, während man im Hintergrund die Daumenschrauben bei den Abo-Preisen anzieht. Dass Musik-Videos ausgenommen sind, ist zwar nervig, aber aus geschäftlicher Sicht logisch. Für den Rest von uns ist es ein massiver Gewinn an Lebensqualität auf dem Smartphone.

Fazit

YouTube macht Picture-in-Picture (PiP) weltweit für alle Gratis-Nutzer auf iOS und Android zugänglich. Während Musik-Inhalte weiterhin ein Premium-Privileg bleiben, können alle anderen Videos nun endlich im schwebenden Fenster konsumiert werden.

Ein strategischer Move, der die Werbe-Reichweite erhöht und den Frust der Non-Premium-User lindert.

Kristijan Varzanovic 30.04.2026
Quellenverzeichnis (4)

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