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iPhone 17e im Test: High-End-Chip trifft auf 60-Hz-Steinzeit

23.03.2026 3 Min. Lesezeit
Foto: © Pixabay | @rmartinr
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Apple hat das iPhone 17e (Release: März 2026, wir haben berichtet) offiziell von der Leine gelassen und positioniert es als den neuen „Budget“-Einstieg in das Apple-Ökosystem.

Während der Name nach Verzicht klingt, schlägt unter der Haube ein echtes Biest. Doch wie viel iPhone bekommt man für knapp 700 Euro wirklich, wenn man im Jahr 2026 auf Konkurrenz aus dem Android-Lager blickt?

Der A19-Motor in der Spar-Karosserie

Das technische Highlight ist zweifellos der A19-Chip. Apple macht hier keine halben Sachen und verbaut fast den selben Prozessor wie im Standard-iPhone-17.

  • Die CPU: 6 Kerne (2 Performance, 4 Effizienz), die im Single-Core-Benchmark alles in dieser Preisklasse in den Schatten stellen.
  • Die GPU: Hier wird leicht abgespeckt – es sind 4 statt 5 Grafikkerne. Im Alltag merkst du das kaum, bei High-End-Gaming oder intensivem Rendering ist der Unterschied messbar, aber nicht spürbar.
  • KI-Ready: Mit 8 GB RAM und der 16-Core Neural Engine ist das 17e voll auf Apple Intelligence getrimmt. Das ist der eigentliche Grund für dieses Modell: Jeder User soll in die KI-Welt geholt werden.

256 GB als neuer Standard (Endlich!)

Ein fetter Pluspunkt, den wir bei vzcsystem schon lange gefordert haben: Der Basisspeicher wurde auf 256 GB verdoppelt. Zum Einstiegspreis von 709 Euro (UVP Österreich) liefert Apple damit ein Paket ab, das den „Speicher-Up-Sell“ früherer Jahre beendet. Wer mehr braucht, kann auf die 512-GB-Variante für ca. 959 Euro upgraden.

Das Display-Dilemma: 60 Hz im Jahr 2026?

Hier wird es subjektiv und schmerzhaft. Während das iPhone 17 (Standard) endlich den Sprung auf ProMotion (120 Hz) geschafft hat, bleibt das 17e bei 60 Hz hängen.

In einer Welt, in der selbst 200-Euro-Androiden flüssige 120-Hz-Panels bieten, wirkt das Scrollen auf dem 6,1-Zoll-OLED fast schon wie aus einer anderen Ära.

Immerhin: Die neue Antireflex-Beschichtung und das Ceramic Shield 2 sind an Bord, was die Ablesbarkeit und Robustheit massiv verbessert.

© Pixabay | @saifata30

Die Ein-Kamera-Politik

Apple bleibt bei einer einzelnen 48 MP Fusion Kamera auf der Rückseite. Marketingtechnisch wird das als „2-in-1-System“ verkauft (dank 2x-Crop in optischer Qualität), aber die Realität ist: Eine Ultraweitwinkellinse fehlt komplett.

Im Test merken wir das dem neuen iPhone positiv an, das die Porträt Funktion jetzt auch verlässlich und automatisch Tiere und Objekte erkennt. Außerdem lässt sich der Fokus, wie bei den Pro Modellen nachträglich ändern.

Aber: Wer Architektur oder weite Landschaften fotografieren möchte, stößt schnell an Grenzen. Der Sensosr ist im neuen "e" Modell kleiner als der des Standard iPhone 17er. Dies, macht sich vorallem bei Low-Light-Aufnahmen durch leichtes Bildrauschen bemerkbar.

Strategischer Move oder Resteverwertung?

Das iPhone 17e ist kein „Wow“-Produkt. Es ist ein Vernunftkauf. Die Integration von MagSafe und der Verzicht auf die 128-GB-Variante zeigen, dass Apple die Basics endlich ernst nimmt. Aber: Das iPhone 17e existiert nur, um dich zum teureren iPhone 17 zu drängen. Der Unterschied beim Display (60 Hz vs. 120 Hz) und der zusätzlichen Kamera ist so gewaltig, dass die 200 Euro Aufpreis zum Standardmodell fast immer die bessere Investition sind.

Das iPhone 17e ist ein Hardware-Wolf im Schafspelz. Die Performance des A19 ist überragend, der Speicherplatz fair. Doch die künstliche Beschneidung beim Display auf 60 Hz ist ein harter Kompromiss. Wer ein langlebiges Handy für reine Office-KI-Anwendungen und Schnappschüsse sucht, wird glücklich. Tech-Enthusiasten werden die fehlenden 120 Hz jedoch jede Sekunde spüren.

Sophie Lindner 23.03.2026
Quellenverzeichnis (2)

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