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Kein "Liquid Glass" Ende in iOS 27: Der Schieberegler kommt! (Gerücht)

19.03.2026 3 Min. Lesezeit
Foto: Artikelbildgenerierung mithilfe von künstlicher Intelligenz.
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Apple bleibt stur. Trotz der massiven Kritik an der Ablesbarkeit und dem hohen Ressourcenverbrauch hält Cupertino bei der zukünftigen iOS Version am Liquid Glass Design fest. Wer gehofft hat, dass Apple nach iOS 26 zurückrudert, wird enttäuscht. Intern wurde die Entscheidung getroffen, das Design nicht zu verwerfen, sondern durch zusätzliche Steuerungselemente "massentauglich" zu machen.

Die größte sichtbare Neuerung soll sich zukünftig in den Einstellungen unter „Bedienungshilfen > Anzeige“ befinden. Dort soll es einen systemweiten Intensitätsregler für die sogenannte Liquid-Optik geben.

Nutzer können damit stufenlos einstellen, wie stark Lichtbrechung und die „Flüssigkeit“ der Oberfläche dargestellt werden soll. Im Hintergrund passt das System dabei dynamisch die Berechnung der Unschärfe-Effekte an, indem zwischen verschiedenen Blur-Shadern gewechselt wird. Das sorgt vor allem auf älteren Geräten wie dem iPhone 15 Pro dafür, dass die GPU weniger belastet wird und die Oberfläche trotzdem flüssig bleibt.

In iOS 26 haben wir derzeit keinen ähnlichen Regler sondern nur die Optionen das Liquid Glass transparent oder eingefärbt anzeigen zu lassen.

Unsplash | @Daniel Romero

Aber auch unter der Haube soll Apple in iOS 27 "schrauben". - Die Render-Pipeline für den Glas-Effekt soll grundlegend überarbeitet werden. Während es derzeit in iOS 26 noch häufig zu Rucklern kommt, etwa beim Öffnen des Control Centers, soll das Ganze unter der zukünftigen iOS Version deutlich stabiler laufen. Möglich soll das durch eine optimierte Metal-3.3-Implementierung sein, die bestimmte Berechnungen effizienter auslagert, unter anderem auf die Neural Engine. Dadurch sinkt die thermische Belastung, insbesondere bei hoher Display-Helligkeit.

Gleichzeitig bleibt die Diskussion rund um Design und Funktion bestehen. Kritiker bemängeln, dass Apple mit der auffälligen Optik von fehlenden Fortschritten im KI-Bereich ablenken wolle. Tatsächlich bringt der sogenannte Liquid-Look auch Nachteile mit sich, vor allem beim Kontrast. Inhalte können schwerer erkennbar sein. Apple wird dieses Problem warhschenlich mit dem neuen "High-Contrast-Modus" begegnen. Dieser soll dafür sorgen, dass Fensterkanten klarer dargestellt werden, ohne den charakteristischen Glas-Effekt komplett zu entfernen. Ja, wir wissen es: Ein ähnliches Einstellungselement findet sich bereits in der iOS Version 26.3.1 - soll aber unter iOS 27 noch deutlicher überarbeitet werden.

Unser kurzes Fazit

Apple zieht das Liquid Glass Design gnadenlos durch, soll aber mit dem neuen Intensitäts-Slider das Werkzeug dazu liefern, damit die Nutzer die Design-Sünden selbst "korrigieren" bzw. anpassen können. Technisch ist die Optimierung der Metal-Pipeline ein notwendiger Schritt, um die Akkulaufzeit nicht unnötig zu opfern. Am Ende bleibt es ein Kompromiss: Wer maximale Performance will, regelt den Effekt auf Null – wer das "Apple-Feeling" braucht, lässt die GPU glühen.

Kristijan Varzanovic 19.03.2026
Quellenverzeichnis (3)

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