Künstliche Intelligenz, Google & Android +2

Liquid Glass & Glowing Backgrounds: Gemini sieht jetzt aus wie Sci-Fi

05.05.2026 4 Min. Lesezeit
Foto: © Dieses Bild wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz generiert
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Wir haben lange darauf gewartet, dass Google seiner KI-App einen Look verpasst, der sich nicht nach Standard-Android-Baukasten anfühlt. Jetzt ist es so weit: Google rollt aktuell ein massives Design-Update für die Gemini-App aus, das zuerst auf iOS gesichtet wurde und nun auch die ersten Android-Geräte erreicht. 

Wir bei vzcsystem.at haben uns das Ganze genauer angesehen und müssen sagen: Das neue Design sieht nicht nur verdammt gut aus, sondern räumt auch endlich mit alten Bedienungsfehlern auf.

Google verabschiedet sich von der klassischen, fast schon klinisch wirkenden Eingabeleiste. Stattdessen begrüßt uns jetzt eine pillenförmige Prompt-Box, die fast über dem Hintergrund zu schweben scheint. Der Clou: Das Interface ist nicht mehr statisch. 

Ein farbenfroher, pulsierender Farbverlauf im Hintergrund reagiert auf unsere Eingaben und verleiht der App eine lebendige Dynamik. Besonders auf modernen OLED-Displays kommt dieser Effekt extrem stark rüber und gibt uns das Gefühl, wirklich mit einer „intelligenten“ Entität zu interagieren.

Die technische Seite: Liquid Glass und neue Wege

Unter der Haube hat Google ordentlich geschraubt, um die Bedienbarkeit zu zentralisieren. Besonders spannend finden wir die neue Liquid-Glass-Ästhetik. Dabei handelt es sich um halbtransparente Ebenen, die dem Interface eine visuelle Tiefe geben, die wir bisher eher von Apple-Geräten kannten.

Technisch gesehen gibt es einige signifikante Änderungen in der Navigation:

  • Modell-Picker: Die Auswahl des KI-Modells (z. B. Wechsel zu Pro) wandert in ein Dropdown-Menü in die linke obere Ecke.
  • Die neue Plus-Taste: Links in der Eingabepille bündelt Google jetzt alles. Ob Kamera, Galerie-Uploads oder neue Features wie Canvas Deep Research – alles ist an einem Ort.
  • Kontowechsel: Völlig untypisch für Google wandert der Button zum Kontowechsel an den unteren Rand der Navigationsleiste. Ein echter Bruch mit bisherigen Material-Design-Standards, der aber die Einhandbedienung massiv verbessert.

Was bringt das uns Nutzern?

Der größte Benefit ist die Intuitivität. Bisher waren Funktionen wie die Musikerkennung oder Deep Research oft in Untermenüs versteckt. 

Durch das neue Plus-Menü ist alles sofort griffbereit. Wir finden das neue Design echt cool, weil es die App moderner und weniger „werkzeugartig“ wirken lässt. Die Integration von Gemini Live direkt in die pillenförmige Box macht den Wechsel zwischen Text und Sprache flüssiger als je zuvor.

Gibt es auch Schattenseiten?

Für Langzeitnutzer bedeutet das Umstellen der Konten-Navigation eine gewisse Umgewöhnung. Wer blind oben rechts auf sein Profilbild tippen will, greift künftig ins Leere.

Zudem erfordert die neue Liquid-Glass-Optik mit ihren Transparenzeffekten potenziell mehr GPU-Leistung, was auf älteren Geräten zu minimalen Rucklern führen könnte. Auch die Option, sich die „Denkschritte“ der KI anzeigen zu lassen, wurde in ein separates Menü am unteren Bildschirmrand verschoben – für Poweruser, die gerne unter die Haube schauen, ein Klick mehr als zuvor.

Unser Fazit: Ein mutiger Schritt in die richtige Richtung

Google zeigt mit diesem Update, dass Gemini erwachsen wird. Weg vom experimentellen Chatbot-Look, hin zu einer eigenständigen, hochwertigen App-Experience. Die Kombination aus pulsierenden Hintergründen und der neuen Struktur macht die tägliche Arbeit mit der KI deutlich angenehmer. 

Wir bei VZC System finden: Das ist genau das visuelle Upgrade, das wir 2026 von einer führenden KI-Plattform erwarten. Es fühlt sich frisch an, es fühlt sich schnell an – und es macht einfach Spaß, die App zu öffnen.

Kurz & Knapp

Das Update ist ein klares Signal für den Trend zu „Emotionaler UI“. Weg von starren Rastern, hin zu flüssigen, reagierenden Oberflächen. 

Für uns bedeutet das: Wer Apps oder Webseiten baut, sollte sich den Liquid-Glass-Effekt und die neue Platzierung von Navigationselementen (Stichwort: Einhandbedienung unten) genau anschauen. Google bricht hier eigene Dogmen, was zeigt, dass Usability künftig vor Tradition geht.

Kristijan Varzanovic 05.05.2026
Quellenverzeichnis (4)

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