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Markt schrumpft, Apple wächst: Warum MacBooks bald die neue Nummer 3 sind

05.05.2026 3 Min. Lesezeit
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MacBooks auf der Überholspur: Wie Apple den PC-Markt aufmischt und Dell kassiert

Wir beobachten gerade ein echtes Beben am Laptop-Markt. Während die gesamte Branche mit einem Rückgang von acht Prozent kämpft, schaltet Apple in den nächsten Gang. Die Prognosen für 2026 sind eindeutig: 

Mit 28 Millionen verkauften Geräten wird Apple den PC-Riesen Dell überholen und sich weltweit den dritten Platz sichern. Wir haben uns angeschaut, warum die Konkurrenz gerade kein Land sieht.

Der globale Markt schrumpft – Apple nicht

Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Der weltweite Markt für Laptops wird 2026 voraussichtlich auf 181,1 Millionen Einheiten absacken. Fast alle Hersteller verlieren an Boden, doch Apple steigert seine Absatzzahlen von 23 Millionen auf eben jene 28 Millionen Stück

Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer technischen Überlegenheit, die jetzt ihre volle Wirkung entfaltet. Während Lenovo und HP ihre Spitzenplätze noch verteidigen, muss Dell das Treppchen räumen.

Der Technik-Trick: Unified Memory

Hier zeigt sich, warum Apples Entscheidung für die eigenen M-Chips goldrichtig war. Wir reden hier vom sogenannten Unified Memory.

  • Der Unterschied: In einem normalen Windows-Laptop haben CPU und Grafikkarte getrennte Speicher. Daten müssen ständig kopiert werden – das kostet Zeit und braucht viel RAM.
  • Der Apple-Weg: Bei den M-Chips sitzen alle Rechenkerne am selben „Speicher-Tisch“. Die Daten liegen einmal da und jeder greift sofort darauf zu.

Dadurch kommt ein MacBook oft mit weniger physischem Speicher aus und arbeitet trotzdem schneller als ein Windows-Gerät mit der doppelten Menge RAM. Da Apple zudem extrem langfristige Lieferverträge für seine Chips hat, bleiben ihre Preise stabil, während die Konkurrenz die Preise anheben muss.

© Unsplash | @spxclicks

Was bedeutet das für uns als Nutzer?

Wir bekommen derzeit bei Apple schlichtweg mehr Hardware für unser Geld, wenn wir auf die Effizienz und die Akkulaufzeit schauen.

Ein MacBook Air ist heute oft die klügere Wahl als ein vergleichbar teures Windows-Ultrabook, das im Akkubetrieb gedrosselt wird oder laut lüftet. Apple hat es geschafft, dass „Premium“ nicht mehr nur teuer bedeutet, sondern technisch effizienter.

Der Haken an der Sache: Der goldene Käfig

Wir dürfen aber nicht verschweigen, dass dieser Erfolg einen Preis hat: Modularität gibt es nicht mehr. Wenn wir uns heute für ein MacBook mit 8 GB oder 16 GB RAM entscheiden, bleiben wir dabei – bis wir ein neues Gerät kaufen. 

Bei vielen Dell-Laptops konnten wir früher einfach einen neuen Riegel einbauen. Dieser Weg ist bei Apple endgültig versperrt. Wir tauschen also Aufrüstbarkeit gegen Effizienz.

Ein Sieg mit Ansage

Für uns bei VZC System ist klar: Das ist kein Marketing-Hype, sondern ein verdienter Sieg der besseren Architektur. Apple hat das Problem der steigenden Rohstoffpreise durch technisches Design gelöst. 

Dell und Co. wirken dagegen momentan wie Autohersteller, die versuchen, einen alten Verbrenner mit immer größeren Tanks am Leben zu halten, während Apple schon den effizienten Elektromotor perfektioniert hat.

Kurz & Knapp

Für IT-Profis und Tech-Enthusiasten bedeutet das: Der Wechsel auf macOS wird immer logischer, wenn man eine stabile, mobile Workstation sucht.

Die Preisstabilität bei Apple ist aktuell ein massiver Vorteil gegenüber der volatilen Windows-Welt. Wer allerdings darauf angewiesen ist, seine Hardware über Jahre hinweg selbst zu warten oder aufzurüsten, verliert mit dem Niedergang von Herstellern wie Dell eine der letzten Bastionen der Modularität.

Kristijan Varzanovic 05.05.2026
Quellenverzeichnis (5)

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