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Teure Aussichten für Apple-Fans: iPhone-Speicher treibt die Kosten in die Höhe

03.05.2026 3 Min. Lesezeit
Foto: © Apple Newsroom
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Die aktuellen Verkaufsrekorde des iPhone 17 könnten für Apple bald von einer sehr teuren Wolke überschattet werden. Wenn der neue CEO John Ternus im September 2026 das Ruder übernimmt, wartet direkt ein massives Problem auf ihn:

Die globalen Preise für Speicherchips eskalieren. Bis 2027 könnten sich die Ausgaben in diesem Bereich vervierfachen. Wir schauen uns an, was das für kommende iPhone-Generationen bedeutet und ob wir uns auf drastische Preiserhöhungen einstellen müssen.

Die Gewissheit

Tim Cook übergibt am 1. September 2026 den Posten des CEO an den bisherigen Hardware-Chef John Ternus. Cook hinterlässt zwar ein florierendes Geschäft, doch die Marktsituation spitzt sich enorm zu.

Laut einem Bericht der Financial Times steigen die Einkaufspreise für Speicherchips aufgrund einer weltweiten Krise drastisch an. Prognosen gehen davon aus, dass Apples Ausgaben für diese essenziellen Bausteine bis zum Jahr 2027 um unglaubliche 400 Prozent in die Höhe schießen werden.

© Apple Newsroom

Die technische Bedeutung

Um das greifbar zu machen: Bisher machte der Speicherplatz – der Teil im Handy, der all unsere Fotos, Apps und das iOS-System sichert – nur einen kleinen Teil der Kosten aus, nämlich rund zehn Prozent.

Wenn die Prognosen eintreffen, wird dieser Anteil auf fast 50 Prozent der gesamten Materialkosten anwachsen. Das bedeutet, ein einzelnes Bauteil verschlingt künftig fast die Hälfte des Budgets eines iPhones.

Ternus muss nun versuchen, die Produktionskosten irgendwie unter Kontrolle zu halten. Zwar lässt Apple mittlerweile ein Viertel der iPhones in Indien fertigen, um weniger abhängig von chinesischen Zulieferern zu sein und den Forderungen der Trump-Regierung nachzukommen, doch an den explodierenden Weltmarktpreisen für Speicher ändert dieser Standortwechsel absolut nichts. 

Asiatische Zulieferer dominieren den Speichermarkt, was künftig extrem viel Verhandlungsgeschick von Ternus fordern wird.

Was bringts?

Kurz gesagt: Erstmal gar nichts Positives. Die Technologie im Hintergrund bleibt für den Käufer gleich, aber die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ändern sich dramatisch.

Apple-Kunden bekommen durch diese Kostenexplosion weder schnelleren noch mehr Speicher geschenkt. Stattdessen zwingt die Situation den neuen Konzernchef zu einer Entscheidung, die uns alle direkt beim nächsten Smartphone-Kauf treffen könnte.

Welche Nachteile oder Risiken gibt es?

Hier liegt das eigentliche Dilemma. Apple hat im Grunde nur zwei Optionen:

  1. Das Unternehmen schluckt die massiven Mehrkosten intern und akzeptiert eine spürbar geringere Gewinnmarge.
  2. Apple gibt die Kostensteigerung beim Speicher direkt an uns Endkunden weiter.
© Apple Newsroom

Letzteres würde das iPhone deutlich teurer machen. Für Apple birgt das ein enormes Risiko: Gerade in hart umkämpften Märkten wie Indien oder China bieten lokale Hersteller ihre Smartphones bereits heute erheblich günstiger an.

Wenn das iPhone noch teurer wird, könnten die Verkaufszahlen trotz der aktuellen Rekorde der iPhone-17-Serie massiv einbrechen.

Fazit

John Ternus tritt definitiv kein leichtes Erbe an. Auch wenn die aktuellen Geräte hervorragend laufen, tickt im Hintergrund eine finanzielle Zeitbombe. Wir bei VZC System sind gespannt, welchen Weg Apple wählt. 

Ein deutlich teureres iPhone könnte viele treue Nutzer abschrecken, während sinkende Margen den Druck der Investoren erhöhen würden.

Es bleibt abzuwarten, ob Apple durch clevere Deals das Schlimmste abwenden kann, oder ob wir bald für denselben Speicherplatz ein kleines Vermögen auf den Tisch legen müssen.

Emir Hadzic 03.05.2026
Quellenverzeichnis (3)

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