Apple & iOS

Warten auf iOS 27? Apple verschiebt den Siri-Quantensprung erneut

31.03.2026 3 Min. Lesezeit
Foto: © Unsplash | @sammysays___
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Ganz ehrlich? Es nervt langsam. Wir schreiben den 31. März 2026, Apple rollt die erste Beta von iOS 26.5 aus, und was finden wir? Nichts. Zumindest nichts von der versprochenen „totalen Siri-Revolution“, auf die wir seit der WWDC warten.

Während die Konkurrenz von Google und OpenAI ihre Sprachassistenten fast schon auf menschliches Niveau gehievt hat, bleibt Siri in der aktuellen Beta 1 ein digitaler Patient auf der Warteliste.

Es zeichnet sich ab, was viele Insider befürchtet haben: Apple spart sich das wirklich „große Ding“ – die tiefe Integration von On-Device LLMs (Large Language Models) – für das nächste große Release auf: iOS 27. Apple spielt hier wieder das klassische Sicherheitsspiel, aber für uns Tech-Enthusiasten fühlt es sich eher wie eine unnötige Verzögerungstaktik an, um die Hardware-Verkäufe im nächsten Jahr anzukurbeln.

Was in der Beta 1 (nicht) passiert

Technisch gesehen ist die iOS 26.5 Beta 1 eher ein „Frühjahrsputz“-Update. Wer unter die Haube schaut, sieht zwar Optimierungen, aber keine neuen Funktionen für die NPU (Neural Processing Unit) des iPhone 16 Pro oder 17.

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Ein Upgrade des LLM bleibt aus: Die erwartete „Siri 2.0“-Engine fehlt vollständig. Statt die Rechenleistung direkt auf dem Gerät zu nutzen, greift Siri weiterhin auf cloudbasierte Basismodelle zurück. Der Fokus liegt klar auf Stabilität. Laut Code-Analysen konzentriert sich Apple derzeit vor allem darauf, Speicherlecks auf Kernel-Ebene zu beheben, die seit iOS 26.4 aufgetreten sind.

Zwar gibt es erste Vorbereitungen für neue APIs im Bereich des „Intelligence-Frameworks“, doch diese sind aktuell noch deaktiviert und für Entwickler standardmäßig nicht nutzbar.

Apples Strategie wirkt dabei eindeutig: Lieber ein Jahr später ein ausgereiftes und stabiles System veröffentlichen, als vorschnell ein unausgereiftes Produkt auf den Markt bringen, das möglicherweise den eigenen Ruf im Bereich Datenschutz gefährdet.

Apple verkauft uns für dumm !?

Das ist schwach, Apple. Wir schleppen Hardware mit uns herum, die Billionen Rechenoperationen pro Sekunde (TOPS) schafft, aber die Software verhält sich wie ein Taschenrechner aus den 90ern. Dass man die wirklich bahnbrechenden Siri-Features nun auf iOS 27 schiebt, ist eine reine Marketing-Entscheidung. Man will für das iPhone 18 im nächsten Jahr ein „Killer-Feature“ haben.

Für uns bedeutet das: Wir müssen weiterhin mit einer Siri leben, die einfache Fragen oft nicht versteht, während die Chips in unseren Taschen vor Langeweile einschlafen. Apple verlässt sich zu sehr auf seine treue Fanbase, die brav auf das neue iOS wartet. Aber irgendwann ist der Geduldsfaden auch bei den größten Apple-Fans (ja, auch bei mir!) mal am Ende.

Die iOS 26.5 Beta 1 ist eine herbe Enttäuschung für alle, die auf den großen Siri-Umbruch gehofft haben. Apple verschiebt die echte KI-Integration wohl auf iOS 27 im Sommer 2026. Wer heute „Apple Intelligence“ in voller Pracht erleben will, muss sich weiterhin mit kleinen Updates und Bugfixes begnügen.

Emir Hadzic 31.03.2026
Quellenverzeichnis (4)

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