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WhatsApp Abschied von Android 5: Was du jetzt tun musst, um deine Chats zu retten

29.04.2026 3 Min. Lesezeit
Foto: © Dieses Bild wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz generiert
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Es ist ein wiederkehrendes Ritual in der Technik-Welt: Alte Zöpfe werden abgeschnitten, um Platz für Neues zu schaffen. Doch für viele Nutzer, die ihre Smartphones gerne „bis zum bitteren Ende“ nutzen, ist die Nachricht ein harter Schlag.

WhatsApp hat offiziell angekündigt, den Support für die Android-Versionen 5.0 und 5.1 (Lollipop) zum 8. September 2026 einzustellen. Wer dann noch mit einem Betriebssystem aus dem Jahr 2014 unterwegs ist, kann weder Nachrichten senden noch empfangen.

Meta hat die Systemanforderungen für WhatsApp (sowohl für den privaten Messenger als auch für die Business-App) nach oben geschraubt. Während aktuell noch Android 5.0 ausreicht, wird ab dem 8. September 2026 zwingend Android 6.0 (Marshmallow) oder neuer benötigt.

Wer heute die App öffnet und ein betroffenes Gerät besitzt, sieht bereits jetzt einen unübersehbaren Warnhinweis: „Später in diesem Jahr wird WhatsApp auf diesem Gerät nicht mehr funktionieren.“

Warum es wichtig ist

Auch wenn Android 5 mittlerweile über zehn Jahre alt ist, zeigen Statistiken, dass besonders in Schwellenländern und bei Zweitgeräten immer noch Millionen dieser Oldtimer im Einsatz sind. Betroffen sind namhafte Klassiker wie die Samsung Galaxy S6-Serie, das Note 4, die Sony Xperia Z3- bis Z5-Reihe oder das legendäre OnePlus One. Wenn du eines dieser Geräte als täglichen Begleiter oder Notfall-Handy nutzt, musst du jetzt handeln.

Was ändert sich für Nutzer?

  • Messenger-Sperre: Nach dem Stichtag wird die App schlicht den Dienst verweigern.
  • Backup-Zwang: Wer auf ein neues Handy umsteigt, muss sein Backup unbedingt vor dem 8. September in Google Drive sichern.
  • Kein iOS-Stress: iPhone-Nutzer können aufatmen – hier bleibt die Anforderung vorerst bei iOS 15.1 oder neuer.
© Unsplash | @markuswinkler

Warum die Sperre nötig ist

Man könnte meinen, Meta wolle nur neue Handys verkaufen, aber technisch steckt mehr dahinter. Neue Funktionen wie die Meta-KI, erweiterte Sicherheits-Frameworks und modernere Programmierschnittstellen (APIs) lassen sich auf uralten Android-Versionen schlicht nicht mehr stabil implementieren.

Alte Betriebssysteme haben zudem keine aktuellen Sicherheitspatches mehr, was sie zu einem Einfallstor für Hacker macht. WhatsApp möchte nicht für Sicherheitslücken verantwortlich sein, die eigentlich im veralteten Fundament des Handys liegen.

Welche Nachteile oder Risiken gibt es?

Das größte Risiko ist der totale Datenverlust. Wenn das Handy am 8. September den Zugriff sperrt und man kein Cloud-Backup hat, kommt man an seine Chat-Historie nur noch sehr mühsam heran. Zudem droht ein Anstieg von Elektroschrott: Viele dieser Geräte funktionieren mechanisch noch einwandfrei, werden aber durch das Software-Aus de facto wertlos für die moderne Kommunikation.

Meinung

Es schmerzt ein bisschen zu sehen, dass Hardware, die eigentlich noch „gut genug“ ist, durch solche Updates zum Briefbeschwerer wird. Ich sitze hier an meinem Setup und denke an die vielen Menschen, die sich nicht alle zwei Jahre ein neues Flaggschiff leisten können.

Meiner Meinung nach ist der Schritt von Meta zwar technisch nachvollziehbar, aber ökologisch ein Desaster. Auf der anderen Seite: Wer 2026 noch mit Android 5 online geht, spielt ohnehin russisches Roulette mit seiner Datensicherheit.

Mein Rat: Wenn dein Handy kein Update auf Android 6 mehr bekommt, ist es Zeit für einen Wechsel. Es muss kein iPhone 17 Pro sein – selbst ein günstiges Einsteigermodell von heute ist sicherer und schneller als ein Galaxy S6 von damals.

WhatsApp zieht die Reißleine bei Android Lollipop. Ab dem 8. September 2026 ist Schluss mit Lustig für alle Geräte unter Android 6.0. Prüfe jetzt deine Einstellungen, mach ein Backup und plane gegebenenfalls ein Upgrade ein, bevor dein Messenger stumm bleibt.

Lena Gruber 29.04.2026
Quellenverzeichnis (5)

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