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YouTube Premium: Die stille Preiserhöhung erreicht das nächste Level

22.04.2026 2 Min. Lesezeit
Foto: © Dieses Bild wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz generiert
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Am 10. April 2026 startete Google in den USA eine unangekündigte Preisanpassung für YouTube Premium.

Statt einer großen Pressemitteilung erhielten Bestandskunden lediglich E-Mails, die über den Preissprung informierten. Der Einzelplan stieg dabei von 13,99 $ auf 15,99 $, während das Familienabo nun mit 26,99 $ (vorher 22,99 $) zu Buche schlägt.

Besonders drastisch trifft es Nutzer, die ihr Abo direkt über den Apple App Store abschließen. Hier verlangt YouTube mittlerweile 20,99 $, um die 30 % Gebühr an Apple direkt an die Kunden durchzureichen.

In Deutschland und Österreich liegen die Preise aktuell noch bei stabilen 12,99 € für Einzelnutzer und 23,99 € für Familien – doch Experten warnen, dass Google das „US-Modell“ meist innerhalb weniger Wochen global ausrollt.

Adblock-Sperren und VPN-Verbot

Parallel zur Preiserhöhung hat YouTube die technischen Hürden für Adblocker massiv verschärft. Mit dem Update im März 2026 werden serverseitige Skripte genutzt, die Adblock-Nutzer nicht mehr nur warnen, sondern den Videoplayer nach drei Sekunden komplett sperren.

© Unsplash | @zulfugarkarimov

Zudem greift Google nun hart gegen „VPN-Flüchtlinge“ durch.

Abos, die in Ländern wie der Türkei, Ukraine oder Ghana für umgerechnet 1,50 € abgeschlossen wurden, werden systematisch gekündigt, wenn die IP-Adresse dauerhaft aus der EU stammt. Das Ziel ist klar: Die Nutzer sollen in die teuren, regionalen Tarife gezwungen werden.

Kommentar: Die Gier-Spirale dreht sich weiter

Wir werden hier gerade Zeuge, wie Google seine Marktbeherrschung schamlos ausnutzt. Es ist fast schon zynisch: Erst werden Adblocker mit einer technischen Aggressivität bekämpft, die an Cyber-Abwehr erinnert, und sobald die Nutzer „gefangen“ sind, zieht man heimlich die Preise an.

Meiner Meinung nach ist das Argument der „Unterstützung von Creatorn“ nur ein Feigenblatt. Die Rekordgewinne von Alphabet im ersten Quartal 2026 zeigen, dass es hier nicht ums Überleben, sondern um die Maximierung der Marge geht.

Wer dann noch über Apple bucht, zahlt quasi eine „Bequemlichkeitssteuer“.

Mein Rat: Wenn die Mail in Österreich landet, prüft genau, ob euch werbefreies Gucken wirklich fast 200 € im Jahr wert ist. Die Streaming-Erschöpfung ist real.

Hast du bereits eine Mail von Google erhalten, oder hoffst du noch, dass der Kelch an Österreich diesmal vorbeigeht?

Bei uns hat bislang noch niemand aus dem Team eine derartige E-Mail / Information bekommen. Wir warten auch darauf, obwohl - Google kann sich gerne etwas mehr Zeit nehmen. 😀

Lena Gruber 22.04.2026
Quellenverzeichnis (4)

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