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OpenClaw? Noch nicht.

16.03.2026 2 Min. Lesezeit
Foto: Artikelbildgenerierung mithilfe von künstlicher Intelligenz.
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Der Hype um Peter Steinbergers Wechsel zu OpenAI und sein Projekt OpenClaw ist riesig. Ein KI-Agent, der den Rechner steuert? Klingt nach Zukunft. Aber wer uns kennt, weiß: Auf unseren produktiven Systemen & Servern kommt nichts, was wir nicht zu hundert Prozent kontrollieren können. Jedenfalls noch nicht.

Hier sind einige unserer Gründe, warum wir aktuell die Finger davon lassen. 

Die „Full Access“ Falle

OpenClaw ist kein einfacher Chatbot. Damit der Agent sinnvoll arbeiten kann, braucht er weitreichende Berechtigungen im System – er liest Dateien, führt Terminalbefehle aus und steuert den Browser. Als Admin User oder Verwalter sträuben sich uns da die Nackenhaare. Eine KI, die theoretisch unsere gesamte Ordnerstruktur auf den Kopf stellen kann? Nein danke, nicht ohne eine komplett isolierte Sandbox.

Sicherheit vs. Bequemlichkeit

Natürlich ist es cool, per WhatsApp eine Sprachnachricht an den Server zu schicken: „Such mir das Dokument X und schick es mir.“ 

KI Info: Dieses Bild wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz generiert.

Aber Bequemlichkeit darf nie die Sicherheit schlagen. 

Solange nicht absolut klar ist, wie sicher die „Skills“ (die Erweiterungen von OpenClaw) sind, bleibt das Tool für uns ein Sicherheitsrisiko. In Zeiten von NISG 2026 (wir haben berichtet - siehe Quellenangabenbox) und steigenden Cyber-Gefahren ist „Vorsicht statt Nachsicht“ die einzige vernünftige Strategie.

Das Experiment gehört ins "Labor"

Versteht uns nicht falsch: Technisch ist das Projekt eine Meisterleistung. Aber solche Tools gehören für uns in eine virtuelle Maschine oder auf einen Test-Server, der physisch vom restlichen Netzwerk getrennt ist. 

Das offizielle OpenClaw Foto. | Quelle: https://github.com/openclaw

Unser aktuelles Setup mit den FritzBoxen und den NAS-Servern läuft stabil und sicher. Diesen Status Quo setzen wir nicht für ein „Weekend Project“ aufs Spiel, nur weil es gerade viral geht. Sorry.

Fazit: Kontrolle bleibt Handarbeit

KI soll uns unterstützen, aber nicht das Steuer übernehmen. Solange ein Agent volle Systemrechte braucht, um nützlich zu sein, bleiben wir lieber beim manuellen SSH-Zugriff und eigenen Skripten. Da wissen wir wenigstens, was passiert, wenn wir „Enter“ drücken.

Wir finden - Innovation ist super, aber Integrität ist wichtiger. Deshalb bleibt OpenClaw für uns vorerst ein interessantes Beobachtungsobjekt von der Seitenlinie aus. Aber wir werden sehen was die Zukunft bringt.
Kristijan Varzanovic 16.03.2026
Quellenverzeichnis (6)

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